Elektroautos: Beim Brand hilft nur viel Wasser

E-Auto gelten vielen als das Zukunftsmodell um das Autofahren klimafreundlich zu gestalten. Doch es gibt auch Skepsis, und das nicht nur wegen der Beschaffung und Produktion der Batterien.

Vielfach steht auch die Frage im Raum wie die E-Autos im Falle eines Brandes zu löschen sind. So kann im Falle eines Crashs der Separator in den Lithium-Ionen-Akkus beschädigt werden. Dies kann führt dann zum Kurzschluss, welcher den Akkus anheizt und schließlich eine Brand auslösen kann.

Dies passiert zwar nicht zwangsläufig. So schaltete sich bei Crashtests das Hochvoltsystem von selbst ab und die Akkus fingen kein Feuer. Ebensowenig stimmt die Behauptung E-Autos ließen sich grundsätzlich nicht löschen, da man sonst einen Stromstoß riskieren würden.

Nichtsdestotrotz müssen die Rettungskräfte auf die Situation vorbereitet werden. So wird z. B. mehr Löschwasser benötigt, um die Akkus zu kühlen. Ggf. muss das Autowrack in einem Wassertank abtransportiert werden, um ein Wiederentflammen zu verhindern.

Von den Herstellern gibt es Rettungsdatenblätter, welche den Rettungskräften alle relevanten Informationen liefern und digital abgerufen werden können. Daher ist ratsam beim Absetzen des Notrufs gleich das Kennzeichen des Unfallwagens mitanzugeben.

Darüber hinaus müssen natürlich auch die Rettungskräfte mit den entsprechenden Kenntnissen und Technologien ausgestattet werden.

Weitere Information und Hintergründe zum Thema liefert das folgende Video in der ARDmediathek.

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