Ökozid

Deutschland im Jahr 2034, vier Jahre vor dem geplanten Kohleausstieg: Die Folgen der Klimakrise sind nun deutlich zu spüren. Auch Deutschland hat schwer damit zu kämpfen. Doch nun wird die Bundesrepublik Deutschland auch noch von 31 Staaten des globalen Südens vor dem Internationalen Gerichtshof auf Schadensersatz verklagt. Sie werfen Deutschland massive Versäumnisse im Klimaschutz vor. Sie berufen sich dabei auf Artikel 6 des UN-Zivilpaktes, welcher das Recht auf Leben festschreibt. Laut der Anklage könne dieses ohne intakte Natur und Umwelt nicht gewährt werden. Daraus ergäbe sich die Pflicht für alle Staaten ihren Teil zum weltweiten Klimaschutz beizutragen.

Die Verteidigung fordert dagegen die Klage abzuweisen. Aus ihrer Sicht solle ihr internationales Recht missbraucht werden, um in die Souveränität eines demokratischen Staates einzugreifen. Auch werde Deutschland hier zum Sündenbock gemacht, da die Hauptverursacher des Klimawandels den Internationalen Gerichtshof nicht anerkennen.

Dem widerspricht die Anklage. Die Bundesrepublik Deutschland soll keineswegs die alleinige Schuld am Klimawandel zugeschrieben werden. Vielmehr solle das Urteil eine Signalwirkung für alle Verursacher des Klimawandels haben; auch für diejenigen die den Internationalen Gerichtshof nicht anerkennen.

Die Verhandlung findet in Berlin-Tegel statt, da das Gerichtsgebäude in Den Haag nach drei Sturmfluten in Folge geräumt werden musste. Begleitet wird sie von Massenprotesten und Naturkatastrophen im Umland und aller Welt.

Sowohl die Handlung als auch die Personen in diesem Film sind fiktiv, auch diejenigen die auf realen Vorbildern beruhen. Die im Film präsentierten Fakten stammen jedoch aus realen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Originaldokumenten.

Ökozid liefert uns damit ein Vision dessen was uns bevorstehen könnte; nicht nur in Bezug auf internationale Beziehungen. Durch die eingespielten Nachrichtensendungen wird auch deutlich welche Naturkatastrophen uns auch in Deutschland blühen könnten.

„Ökozid“ in der ARDmediathek

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